Wir alle sind Wien 

 

 

https://youtu.be/qcY5aduTuDM

 

 

 

Proben in der VHS - Ottakring

bei Voranmeldung öffentlich zugänglich

 

Tel/Fax: 92 31 300

wr.vorstadttheater@chello.at 

 

Jeden Montag ab 19:00 Uhr

Jeden Mittwoch ab 18:00 Uhr

 

 

Adresse: Ludo-Hartmann-Platz 7, 1160 Wien

 

Telefon: 01 89174116000

 

 

Die aktuelle Produktion:

 

 

 FRAU ZUCKER

 

von

Monika Helfer

 

Regie: Margaretha Neufeld

Dramaturgie: Manfred Michalke

Produktions- u. Regieassistenz: Hannah Glatz 

 

 

Pressetext Info:

  

 

PROJEKTBESCHREIBUNG

 

  

Frau Zucker v. Monika Helfer

 

Theaterarbeit für das Jahr: 2018

 

Produktion: WIENER VORSTADTTHEATER – integratives theater österreichs

 

 

 

Regie: Margaretha Neufeld

 

Dramaturgie: Manfred Michalke

 

 

 

Produktions- u. Regieassistenz: Hannah Glatz

 

 Licht:        Ihsan Azadi Qilma

 

Bühnenbild:      ART for ART

 

Kostüme:          ART for ART

 

          Ton:             Wolfgang Bachschwell

 

 

 

 

                                                                                           

 

                         Theater im Spiel-Raum in 1070 Wien am 29.11.2018

 

 

nach der Vorstellung: Podiumsdiskussion

 

mit:

Frauensprecherin GR. Maga. Barbara Huemer, Regisseurin Margaretha Neufeld

Schauspielerin Ronja Sel

 

 

  im  Festsaal der PH in Wien, Grenzackerstr.18

am 30.11.2018

 

 

 

 

 

THEATER AKZENT

Studio

Theresianumgasse 18  1040 Wien

 

am 3.12.2018

 

 

WUK

Währinger Straße 59  1090 Wien

 

am 17.01 2019

 

 

 

Probenzeit: Jänner bis Oktober 2019 in der VHS-Ottakring.

 

Ort: Dr. Hilde Weinbergersaal, 1160 Wien, Ludo Hartmannplatz 7

 

Proben frei zugänglich !

 

 

 

 

W24tv

 

https://www.w24.at/Video/Margaretha-Neufeld/12722

 

 

 

Thema:

 

 

 

Gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe an Frauen aus allen Kulturkreisen !

 

 

 

Sieben Frauen und vier Männer erarbeiten dieses Theaterstück, wobei

 

es inhaltlich um sexuelle Übergriffe, Abtreibungen in Folge krimineller

 

Handlungen, Diskriminierung und Unterdrückung in allen Lebensbereichen geht.

 

 

 

Diese Vorkommnisse findet man in allen Kulturkreisen, aus welchen sich

 

dieses Ensemble zusammensetzt.

 

 

 

Es wirken Kurdinnen, Kurden ebenso mit wie Menschen aus Gambia,

 

Afghanistan, Armenien, Palästina, Iran und Österreich mit.

 

 

 

 

 

Aus dem Stück:

 

 

 

Smaragd zu Frau Zucker, nachdem sie vergewaltigt und aus einem LKW

 

gestoßen wurde.

 

 

 

Smaragd: Sagen sie nicht, zum Doktor, sie ist krank, sagen sie, sie ist kaputt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was blieb von 1968 ?

 

 

 

Jubiläumsfeiern im „Jahr der Frau“ täuschen nicht über den Istzustand

 

der Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern hinweg.

 

Auch wenn so manche SoziologInnen der Meinung sind, dass Verbesserungen punkto Gleichbehandlung, wie etwa das mühevoll

 

erkämpfte Recht der Frauen auf ihren eigenen Körper ein Bestandteil

 

der heutigen Gesellschaft ist, so flammen doch schon wieder klein-

 

bürgerliche Argumente dagegen auf.

 

 

 

 

 

Die Gewalt gegenüber Frauen ist immer noch ein Thema, womit sich

 

viele Organisationen auseinandersetzen müssen. Gleichbehandlung

 

auf allen Ebenen ist nicht nur eine Frage – gleicher Lohn für gleiche

 

Arbeit – sondern vielmehr. Das Binnen I mag ein Ansatz sein, doch

 

bewirkt es in der Realität des täglichen Umgangs miteinander wenig.

 

Aus diesen Gründen ist es ebenso ein Versuch, diese Theaterproduktion

 

als weiteren Gedankenanstoß zu sehen und gegen die vorherrschenden

 

Strukturen der Konsumgesellschaft die eklatanten Unterschiede

 

aufzuzeigen.

 

Der Weg zur Gleichbehandlung kann nur durch Solidarität zum Ziel

 

führen.

 

 

 

Vorstellungstermine in den Tageszeitungen und auf

 

 

 

www.wienervorstadttheater.com

 

 

 

 

 

 

 

Manfred Michalke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZUM STÜCK

 

 

 

 

Österreich hat über 70 Jahren Frieden. In vielen Ländern dieser Welt herrscht Krieg, Terror und Gewalt. Vielen Menschen bleibt nichts anderes übrig als davor zu flüchten, um zu überleben. Gewalt dominiert auch oft zu Hause, in den eigenen vier Wänden, in der Familie.

 

Die Hauptbetroffenen von häuslicher Gewalt sind Frauen und deren Kinder. Auch ihnen bleibt oft nur die Flucht in ein Frauenhaus, um sich vor den Misshandlern zu schützen.  Von einer echten Gleichstellung zwischen Frauen und Männer sind wir noch weit entfernt und das Ausmaß der Gewalt an Frauen in Österreich ist erschreckend hoch: Jede fünfte Frau ist mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von körperlicher und/odersexueller Gewalt. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich noch viel größer. Monatlich werden schätzungsweise zwei Frauen durch ihre eigenen (Ex-)Partner oder durch männliche Familienmitglieder ermordet. Diese familiäre Gewalt kostet Österreich jährlich 3,7 Milliarden Euro – eine beträchtliche Geldsumme, die durch verstärkte Investitionen in die Gleichstellungspolitik und Präventionsarbeit langfristig einspart werden könnte.

 

Frauenhäuser setzen sich für Chancengleichheit und Menschenrechte ein, sie schützen und unterstützen seit 40 Jahren betroffene Frauen, Kinder und Jugendliche und sie sind noch immer notwendige, lebensrettende und unverzichtbare Gewaltschutzeinrichtungen.

 

Solange es keine echte Gleichstellung zwischen den Geschlechtern gibt, wird auch Gewalt nicht verhindert werden.  Daher danken wir dem Wiener Vorstadttheater für die thematische Auseinandersetzung und für das hochaktuelle Theaterstück „Frau Zucker“ und den Erlös aus den Aufführungen.

 

 

 

Maria Rösslhumer,  Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, AÖF

 

 

 

 

Am 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen - startet die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“. Aufklärung und Sensibilisierung sind wichtig, Unterstützung und Solidarität mit Betroffenen von Gewalt unverzichtbar. Gewalt ist trotz des immensen Ausmaßes noch immer ein Tabu.

 

 

 

Ob Cybergewalt oder Beziehungsmord, die ungleiche Verteilung von Ressourcen, Macht und Einfluss zwischen den Geschlechtern fördert Gewalt, Übergriffe und verbale Abwertung. Der Handlungsbedarf ist unvermindert groß, damit ein Leben frei von Gewalt zur Realität für alle Frauen und Mädchen wird.

 

 

 

Das große Machtgefälle zwischen Frauen und Männern sichtbar zu machen, die Abhängigkeiten zu vermindern, ist eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. Dieses Theaterstück macht wach und schafft Bewusstsein. Dafür danke ich dem Ensemble des Wiener Vorstadttheaters ganz herzlich.

 

 

 

Gemeinderätin Mag.a Barbara Huemer,

 

Frauensprecherin der Grünen Frauen Wien

 

Mit Unterstützung des Integrationsbüros

der SPÖ Wien

 

 

 

http://laregledujeu.org/arrabal/2016/07/06/7065/passerent-menottes-aux-fleurs-darrabal-acteurs-migrants-refugies-vienne-autriche/

 

 

 

 

 

 

 Ensemblemitglied Mladen Savic:

 

 

 

http://www.textfeldsuedost.com/gespr%C3%A4che-und-portraits/mladen-savic/